Primare R35

Phono-Vorverstärker

€ 1600

Primare R35 – MM/MC Phono-Vorverstärker für anspruchsvolle Analogsysteme

Vollsymmetrische Dual-Mono-Schaltung

Der Primare R35 ist der leistungsfähigste Phono-Vorverstärker im Primare-Sortiment. Die vollsymmetrische Dual-Mono-Schaltung mit diskreten Eingangsstufen und RIAA-Entzerrung über Op-Amps sorgt für eine außergewöhnlich niedrige Rauschspannungsdichte und hohe Signaltreue. Das vollständig abgeschirmte Netzteil mit Ringkerntransformator entkoppelt die empfindliche Signalverarbeitung zuverlässig von externen Störquellen. Infolgedessen erreicht der R35 eine Messperformance, die weit über dem üblichen Niveau in dieser Preisklasse liegt. Das massive Aluminiumgehäuse wiegt rund 9,5 kg und ist in Schwarz und Titan erhältlich.

29 Einstellschritte für präzises Cartridge-Matching

Der R35 bietet 29 individuelle Einstellschritte für Verstärkung, Eingangsimpedanz und Kapazität — deutlich mehr als vergleichbare Phono-Vorverstärker in dieser Preisklasse. Die MM-Verstärkung reicht von 36 bis 50 dB (XLR); die MC-Verstärkung von 62 bis 76 dB (XLR), somit sind auch Systeme mit sehr niedrigem Ausgangspegel problemlos betreibbar. Die MC-Impedanz ist in 21 Schritten von 10 Ω bis 47 kΩ einstellbar. Darüber hinaus stehen für MM vier Kapazitätsstufen von 100 bis 400 pF zur Verfügung. Alle Einstellungen erfolgen über DIP-Schalter hinter abgedeckten Panels auf der Rückseite.

RCA und XLR: vollständig symmetrischer Betrieb möglich

Der R35 verfügt über einen unsymmetrischen RCA-Eingang sowie sowohl einen RCA- als auch einen symmetrischen XLR-Ausgang. Der Betrieb über XLR reduziert das Rauschen messbar und erhöht die Kanaltrennung — bei MC-Systemen mit niedrigem Ausgangspegel ist dieser Unterschied klar hörbar. Die Kanaltrennung beträgt 80 dB bei 1 kHz (MM) und 77 dB bei 1 kHz (MC). THD+N liegt unter 0,02 % (MM) bzw. unter 0,03 % (MC) im gesamten Übertragungsbereich von 20 Hz bis 20 kHz.

Skandinavisches Design: funktional, zeitlos und langlebig

Der R35 folgt der reduzierten Designsprache von Primare. Der Standby-Schalter ist im Primare-Logo auf der Frontplatte integriert — ein charakteristisches Detail, das das Lagom-Prinzip der Marke verkörpert. Ein 3,5-mm-Triggerausgang ermöglicht die automatische Ein- und Ausschaltsequenz in Kombination mit anderen Primare-Geräten. Dadurch fügt sich der R35 nahtlos in ein bestehendes Primare-System ein, etwa in Kombination mit dem I35 Prisma oder dem PRE35.

Technische Daten

  • Typ: Solid-State MM/MC Phono-Vorverstärker
  • Analogeingang: 1 × Cinch (unsymmetrisch)
  • Analogausgänge: 1 × Cinch (unsymmetrisch), 1 × XLR (symmetrisch)
  • Verstärkung MM (Cinch): einstellbar 36 / 40 / 44 dB
  • Verstärkung MM (XLR): einstellbar 42 / 46 / 50 dB
  • Verstärkung MC (Cinch): einstellbar 62 / 66 / 70 dB
  • Verstärkung MC (XLR): einstellbar 68 / 72 / 76 dB
  • Impedanz MM: 2,5 kΩ (HO MC) / 47 kΩ (MM)
  • Impedanz MC: einstellbar 10 Ω – 47 kΩ (21 Schritte)
  • Kapazität MM: einstellbar 100 / 200 / 300 / 400 pF
  • Kapazität MC: einstellbar 100 pF / 1 nF
  • THD+N MM: <0,02 % (20 Hz–20 kHz)
  • THD+N MC: <0,03 % (20 Hz–20 kHz)
  • Kanaltrennung MM: 80 dB bei 1 kHz
  • Kanaltrennung MC: 77 dB bei 1 kHz
  • Triggerausgang: 3,5-mm-Klinke
  • Gewicht: ca. 9,5 kg
  • Ausführung: Schwarz oder Titan

Häufig gestellte Fragen

Ist der Primare R35 für MM- und MC-Tonabnehmer geeignet?

Ja. Der R35 unterstützt sowohl Moving-Magnet- als auch Moving-Coil-Systeme, einschließlich Tonabnehmer mit sehr niedrigem Ausgangspegel. Die MC-Verstärkung erreicht bis zu 76 dB über XLR, sodass auch anspruchsvolle Low-Output-MC-Tonabnehmer optimal betrieben werden können.

Wie werden die Einstellungen am Primare R35 vorgenommen?

Verstärkung, Impedanz und Kapazität werden über DIP-Schalter hinter abgedeckten Panels auf der Geräterückseite eingestellt. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung enthält eine Referenztabelle mit empfohlenen Einstellungen für gängige Tonabnehmertypen. Wer häufig den Tonabnehmer wechselt, sollte die Anleitung griffbereit halten.

Lässt sich der Primare R35 mit dem Primare I35 Prisma kombinieren?

Ja. Der R35 wird über Cinch oder XLR direkt an die Analogeingänge des I35 Prisma angeschlossen. Die symmetrische XLR-Verbindung nutzt den balancierten Signalweg des I35 Prisma vollständig aus, was gegenüber einer unsymmetrischen Cinch-Verbindung in einer messbaren Verringerung des Rauschpegels und einer höheren Kanaltrennung resultiert.

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